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Bericht
Abenteuerwanderung im Ferienprogramm am 17.08.2007



Am 17. August hieß es in Bechhofen ab 14:00 Uhr: Auf geht’s zur Abenteuerwanderung der Sektion Hesselberg des DAV. 56 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren hatten sich am Schützenhaus eingefunden, um an dieser Veranstaltung im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Bechhofen teilzunehmen.

Bei idealen Witterungsbedingungen ging’s los Richtung ehemalige Ziegelei. Dort wurde gleich der erste Wettbewerb ausgetragen: Es galt einen Parcours mittels zweier Teppichfliesen zu bewältigen. Groß und Klein waren mit Eifer dabei und durch die Aufteilung in 3 Altersgruppen war dies eine kurzweilige Angelegenheit. Die ersten Punkte wurden fein säuberlich notiert und weiter ging es.

Am neuen Baugebiet in der Feuchtwanger Straße vorbei zog der Tross Richtung Wieseth. Eine Flussüberquerung per Schlauchboot sorgt immer für eine kleine Nervosität bei den Teilnehmern als auch bei den Betreuern, denn die unmittelbare Wassernähe bereitet doch einen kleinen Nervenkitzel. Meistens im 3er-Pack wurde die Wieseth im Fährverkehr überquert bis auch der Letzte auf der anderen Uferseite angelangt war.

Auf dem Weg nach Rohrbach gab es dann zum nächsten Wettbewerb: Hufeisen-werfen und dabei kräftig Punkte sammeln. Hier spielte das Glück eine wesentliche Rolle. Selbst die verschiedensten Techniken konnten die Erwartungen der Werfer nicht erfüllen. Die meisten waren allerdings mit ihrem Ergebnis zufrieden und Trostpunkte gab es allemal.

In Rohbach angelangt hieß es am südlichen Waldrand „Frisbee-Werfen“. Diese Aktion ist schon seit Jahren ein fester Bestandteil der Abenteuerwanderung und bringt bei Könnern eine gehörige Portion an Punkten. Hier zahlt es sich aus, wenn man mit diesem einfachen Sportgerät vertraut ist und zu Hause vielleicht schon mal etwas geübt hat.

Mittlerweile war es kein Geheimnis mehr, dass Andreas Gundacker zusammen mit Manfred Schneeberger, Robin Dörsch und Horst Lange irgendwo eine Seilbahn installiert haben. Aber wo? Kann doch nur im anschließenden Waldgebiet sein. So war es auch.

Mitten im Waldgrundstück von Fred Tremmel war ein Drahtseil mit zugehörigem Sitz über einen Abschnitt einer ehemaligen Sandgrube gezurrt. In Einzelfahrten und in einer Höhe von bis zu 4 Metern wurde diese teilweise mit Wasser angefüllte Mulde überquert. Hier gab es das meiste Hallo und die Betreuer hatten alle Hände voll zu tun, einen nach dem anderen in den Sitz zu helfen. Der Rückweg über einen kleinen Steilhang aus dieser Sandgrube wurde mittels eines Seiles und der Mithilfe von Erwachsenen bewältigt.

Während dieser Aktion kamen dunkle Wolken auf und ein Teil der Mannschaft machte sich bereits auf, um ans Ziel in Königshofen zu gelangen. Gott sei Dank beließ es Petrus bei ein paar Tropfen und so konnte der letzte Wettbewerb auch noch in Angriff genommen werden.

Westlich von Königshofen, in der Nähe einer Maschinenhalle war ein Stand aufgebaut, ähnlich einer Wurfbude. Die Bedingungen waren ganz schön schwierig. 3 Tennisbälle mussten aus verschiedenen Entfernungen in Löcher mit Punktewertung geworfen werde. Hier konnte jeder seine Chance selber wählen. Allerdings, je höher die Punktzahl, umso kleiner das Loch. Das Glück spielte hier abermals eine große Rolle.

Der Abschluss dieser Wanderung wurde am Spielplatz in Königshofen zelebriert. Neben kostenlosen diversen Getränken gab es frisch zubereitete Wurstsemmeln und nach Überreichung einer Platzierungsurkunde und einem gemeinsamen Abschlussfoto nahmen die bereits wartenden Eltern ihre Sprösslinge wieder in Empfang.

Obwohl die Wanderstrecke fast 5 km betrug und die eingestreuten Wettbewerbe und Aktionen die Kinder schon ein bisschen gefordert hatten, versprachen viele, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen.

Der Dank der Sektion Hesselberg gebührt neben den bereits erwähnten Betreuern, Monia Gundacker, Alex Lechner für die San.-Betreuung und Traudi Dörsch für die Versorgung mit Getränken und Wurstsemmeln.



Andreas Gundacker Jugendreferent
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